ExistenzgründungWer also der Meinung ist, eine Existenz gründen zu wollen, um endlich weniger arbeiten zu müssen, dafür aber mehr Geld zu verdienen, dem sei dringend von einer Selbstständigkeit abgeraten. Der Selbstständige ist für sein Tun und Handeln voll alleine verantwortlich. Er muss alleine für seine soziale Absicherung sorgen. Letztlich muss er soviel Geld erwirtschaften, dass nach Abzug aller wichtigen Kosten, wie zum Beispiel der Kosten für eine Krankenkasse, für die Altersvorsorge, die Steuern usw. noch genügend Geld zum Lebensunterhalt übrig bleibt. Hier ist auch wieder ganz deutlich der Unterschied zu einem Angestellten ersichtlich. Dieser ist durch seinen Arbeitgeber sozial vollkommen abgesichert, eine zusätzliche private Altersvorsorge liegt natürlich im Ermessen des Angestellten. Um sicher zu gehen, dass ein Existenzgründer einer solchen Belastung überhaupt gewachsen ist, ist es empfehlenswert, in aller Ruhe erst einmal ein Beratungsgespräch mit einem kompetenten Fachmann zu führen. Diese wird gemeinsam mit dem potenziellen Existenzgründer erkunden, ob die Geschäftsidee, mit der er sich selbstständig machen möchte auch so lohnenswert ist, dass am Ende tatsächlich sämtliche Kosten, die zum Leben und zum Führen des Geschäfts erforderlich sind, auch erwirtschaftet werden können. |
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